18. Mai 2013

Samstagsbuchempfehlung: Martin Suter "small world"

Dieses Buch von Martin Suter, einer meiner Lieblingsautoren, hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber ich verschenke es immer wieder gern und werde es jetzt hier nochmal allen ans Herz legen, die es noch nicht kennen.



Suters Bücher zeichnen sich dadurch aus, das sie einerseitsl gute und spannende Geschichten erzählen und andererseits psychologisch stimmige Charaktere entwickeln.

In diesem Roman geht es um einen Mann, Konrad Lang, der an Alzheimer erkrankt. Sein Kurzzeitgedächtnis lässt nach und ihm geschehen all die kleinen Unfälle, die der schleichende Verlauf dieser Krankheit so mit sich führt.
Er wurde Zeit seines Lebens von einer reichen Schweizer Fabrikantenfamilie ausgehalten und war erst der Spielkamerad dann der Weggefährte des Sohnes. Zahlreich Beschäftigungen hat man für ihn gefunden, ihn im Kreise der Familie geduldet, aber nie hat er so wirklich sein eigenes Leben geführt.
Wie es die neurodegenerative Erkrankung mit sich bringt, nimmt die frühe Kindheit des Patienten mehr und mehr Raum in Konrads Erinnerungen ein und das passt der Patriarchin überhaupt nicht!

Krankengeschichte auf der einen Seite und Familiendrama auf der anderen, ist diese Geschichte doch zu guter Letzt ein spannend erzählter Krimi.

Ich wünsche viel Unterhaltung und ich wette, das wird nicht der letzte Suter sein, den ihr in den Händen haltet!

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