10. August 2013

Samstagsbuchempfehlung: " alle meine Wünsche" Gregoire Delacourt





Lange hat es bei mir rumgelegen, denn das letzte Buch, dass ich von einem Franzosen in den Händen hielt, war so schlecht, dass ich es nach 20 Seiten an die Wand geworfen habe: der Duft der Frauen, oder so ähnlich....! Grauenvoll, naja!
Diese Geschichte hier handelt von einer Frau, die einfach einen Kurzwarenladen führt, die einfach mit einem Mann verheiratet ist, die zwei lebende Kinder hat und eine Leiche (Zitat), die ihre Jugendträume (Designerin werden) einfach aufgegeben hat, die Träume ihres Mannes kennt ( typisch Mann: Porsche Cayenne, Seiko Chronograph, Flachbildschirm). Sie schreibt einen sehr beliebten Blog über das Nähen, Stricken und Häkeln.

Angeregt von ihren Freundinnen, ein etwas verrücktes Zwillingspärchen, spielt sie Lotto und gewinnt. Lange zögert sie, den Gewinn einzulösen, den sie vor Allen verschweigt. Als sie den Scheck über 18 Mio Euro schließlich, unter dem Vorwand Lieferanten in Paris aufsuchen zu müssen, abholt, klärt sie die Psychologin über mögliche Folgen und Nebenwirkungen auf, plötzlich so reich zu sein.
Zurück in Arras verseckt sie den Scheck fürs Erste unter der Einlegesohle eines alten Schuhs, denn sie realisiert, wie glücklich sie eigentlich ist, mit ihrem Mann, mit ihrem einfachen Leben.

Eine wundervoll zarte Geschichte über die Brutalität des einfachen Lebens und der Fähigkeit einfach so glücklich zu sein und die Dinge wert zu schätzen, die man hat.


Liebe Grüße
Sandra

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen