23. Juni 2014

T-Shirt makeover part 1: Today's the day I dye...


Diese ombre-dip-dye T-Shirts, Röcke, Hosen, Taschen, Holzlöffel. Flaschen und was sonst noch alles geistert ja nun schon einige Zeit im Netz rum.
Gefällt mir total gut und da es einfach nachzumachen ist, hatte ich dieses Projekt schon lange auf dem Schirm.
Aber wie immer fehlt's zuerst an diesem und dann an jenem und zuletzt an der Zeit - aber wem sage ich das?

Dieses Wochenende war es endlich soweit - 

meine Küche wurde zur:



An Ostern waren wir in Innsbruck im frisch-neuen Primark.

Dort habe ich fünf weiße T-Shirts gekauft, denn die Farbe zum Färben habe ich glaube ich schon ein Jahr in meiner Bastelkiste rumfliegen, aber außer bei Primark habe ich bislang keine billigen weißen Shirts aus Baumwolle gefunden. Nur mit Aufdruck oder hohem Stretch-Anteil.

Ich habe mir aus den vielen Vorschlägen bei Pinterest meine eigene Methode zusammengebastelt und einfach rumexperimentiert.





Wenn ihr es auch mal ausprobieren wollt, kauft euch einfach Stofffarbe im Beutel, gibt's in jedem Drogeriemarkt, und billiges Salz.
Die Zubereitung steht genau auf der Packung und wenn ihr diesen Ombre-Effekt haben wollt, müsst ihr das Kleidungsstück einfach stückchenweise aus der Suppe wieder rausziehen.
Aber wie gesagt, bei Pinterest gibt's gefühlte hundert tausend  Links dazu!
Es ist wirklich pipileicht!


Kleiner Themenwechsel, denn ich entführe euch jetzt nach Japan, genauer gesagt, nach Kyoto:




Wir hatten in Kyoto sehr leckere Teigtaschen gegessen, die eins der  OMIYAGE (Souvenirs) sind, die man von dort mitnimmt

                                                                     YATSUHASHI

Sie schmecken total lecker nach Zimt und sind mit süßer roter Bohnenpaste gefüllt.

Als wir am 18. Geburtstag unseres Sohnes exiliert waren, wie anderswo schon erwähnt, sind wir in meiner Heimatstadt Düsseldorf auf der Immermannstraße zu dem japanischen Supermarkt gefahren mit dem auf youtube gefundenen Rezept unter dem Arm und einer lustig klingenden Zutatenliste.

Da braucht man zum Beispiel:

JOYOKO 8rice flour)
SHIRATAMAKO (Klebreismehl)
TUBUAN (rote Bohnenpaste)

Da ich noch längst nicht alles lesen kann, was auf den Packungen draufsteht, müssen wir jedesmal fragen, um an das richtige Zeug zu kommen.



Die mittlere Packung ist dieses Klebreismehl und der Inhalt sieht ein bisschen so aus wie hartgeklumpter Puderzucker. Das oberste Schriftzeichen in der Mitte heißt "weiß" also SHIRO, das zweite ist TAMA, das bedeutet Jewel und das dritte konnte ich nicht lesen, weil es so stylisch irgendwie hingekritzelt ist. Keine Ahnung, dass das Mehl bedeuten soll. Oder hättet ihr erkennen können dass das auf der Packung und dies  白玉粉 dasselbe ist?
Zudem steht oben rechts in der Ecke auch noch USAGI und das bedeutet Kaninchen....! Wenn das mal nicht verwirrend ist.
Ich kann ja auch schlecht alles in die Hand nehmen und umdrehen, um zu gucken ob es auf der Rückseite auf Deutsch oder Englisch draufsteht....!

Aber es ist immer wieder lustig in dem Laden, wo echte und eingedeutschte Japaner, verkleidete Cosplayer und andere Liebhaber japanischer Küche rätselnd vor den Produkten stehen. Also die Echten stehen jetzt eher so nicht rätselnd...eh klar.

TADAA, und so sehen die Schmuckstückchen aus:




Ich wünsche euch eine ganz tolle Woche!!

Gros bisou
Sandra



Kommentare:

  1. Hallo Sandra,

    na du köchelst ja da tolle exotische Sachen.
    An sowas traue ich mich immer nicht so richtig ran. Da schreckt mich oft schon das Besorgen der Zutaten ab.
    Gut das es bei dir andes ist, sonst könntest du uns ja nicht dieses wunderbare Essen zeigen.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Doreen

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  2. Wow! Ich liebe japanische Küche! War mal 3 Monate dort (nachm Abi ;-) ) ...
    Deine T-Shirts sind klasse, ich mag besonders das Blaue!
    Danke für Deine lieben Glückwünsche
    GLG Barbara

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  3. Liebe Sandra,

    die T-Shirts sind toll geworden! Das speichere ich mal in meinem inneren Computer! Mal sehen wie viele Jahre ich brauche, um das Färben durchzuführen! ;-)

    Deine japanischen Teigtaschen sehen auch toll aus! Wir rollen auch gern Sushi selber, gut - einige Dinge haben wir ein wenig abgewandelt und eingedeutscht - aber uns schmeckts!

    GLG,
    kroetinchen

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  4. Jetzt haste mich aber gekriegt. Ich liebe diese ollen Batik-Shirts. Die hab ich schon immer irgendwie getragen. 80er, 90er, 00er und nun wieder. Heute trage ich lustigerweise Dip Dye Espadrilles. Allerdings gekauft. Ich renn jetzt direkt mal zum Primark und hol mir ein paar Shirts. Da isses nicht so tragisch, wenn was schiefgeht. Und die Immermannstr. liebe ich sowieso. Ich lache gerade über das japanische Käseblättchen. Frau Ü von ueberallundnirgendwo.blogspot.de und ich klauen da ja regelmäßig alle Bestände weg, um wieder irgendwas damit zu basteln. Seid Ihr mal in Kyoto gewesen?? Ich sterbe vor Neid. Ich denke ja schon gefühlte 1000 Jahre über eine Reise nach Japan nach. Allerliebste Grüße, Nadine

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  5. Diese T-Shirts werde ich Nachmacheeeen! Die sind sicher in blau toll auch für meine Jungs... Dankeschön für den Post! So hat jeder von uns Bloggern was zum gegenseitig Inspirieren!
    Grüße Nadja www.richtungswechsel.blogspot.de

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