28. Januar 2015

Schneefreuden in Belgien, snow in Belgium


Am Samstagmorgen wachte ich auf und traute meinen Augen kaum: es hatte geschneit!
Zum zweiten Mal in dieser Saison schon Schnee in Belgien und noch dazu am Wochenende und nicht Montagmorgen, wo ganz Belgien im Verkehrschaos versinkt!



Es schneit über Nacht und taucht alles in eine wunderschöne Glitzerwelt. Man hat Zeit, einen ausgiebigen Spaziergang zu machen und die weiße Pracht zu genießen.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Hund dazu!



  Es war in der letzten Zeit so oft grau und ungemütlich, dass es mich bei dem kleinsten Sonnenstrahl nach draußen zieht.


 Mein Sohn lernt so gut er kann für seine Examen und braucht zwischendurch einen Gang durch die frische, kalte Luft um sich die Birne durchzupusten. Danach geht die Arbeit dann wieder leichter von der Hand.


Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den Frühling und auf die ansteigenden Sonnenstunden. Allerdings gehört der Winter auch dazu und wenn man sich wünscht, dass er so schnell wie möglich vorbei geht, heißt das dann nicht auch, dass man sich wünscht dass der Teil des Lebens schnell vorbei geht? Will ich das, wollt ihr das?
In der Mitte (ich hoffe, dass es die Mitte ist) des Lebens angekommen, mache ich mir immer häufiger Gedanken darüber, ob es nicht zu schade um die Lebenszeit ist, die ja jede Sekunde, jeden Augenblick stattfindet, sich zu wünschen, dass sie schnell vorbei geht?
Auch das Wort "angekommen" trifft es nicht und stimmt mich nachdenklich: Wir kommen nicht an, wir laufen durch! Nichts bleibt nie wie es war, alles wird und vergeht, verändert sich, entwickelt sich. (Ich finde an der Weihnachtszeit merkt man das immer besonders deutlich!)
Ein Grund mehr jeden Augenblick bewusst wahrzunehmen, so sehr wie möglich zu genießen, oder zumindest das Beste daraus zu machen. Erinnerungen schaffen, die bleiben, die das Leben voll machen. Denn ich glaube davor habe ich am meisten Angst: am Ende zurückzublicken und mir sagen zu müssen, du hast nichts draus gemacht, du hast es nicht genossen, nicht genug gelebt....!



Deswegen: lasst uns gemeinsam was draus machen!
Den Augenblick genießen, Andere daran teilhaben lassen, ihnen zeigen, dass man sie mag und ihnen über schwere Zeiten hinweghelfen, die gemeinsame Zeit nicht mit Ärger und sinnlosem Ärgern verplempern, das Beste aus Allem machen!

Fangen wir also beim grauen Winter an!
Wunderschöne Schneebilder gibt es übrigens noch bei der Raumfee, Mamas Kram  und bei Lotta!

Gros bisou
Sandra

Kommentare:

  1. Da hast Du sowas von Recht, liebe Sandra! Manchmal habe ich das Gefühl ich renne durch mein Leben und bekomme kaum noch mit was rechts und links von mir passiert. Das sollte man vielleicht auch öfters mal machen: einfach innehalten und den Moment, der nie wieder kommen wird, geniessen. Sonst ist man auf einmal 80 und sitzt mit Pusteblumenfrisur und Krückstock auf ner Bank und weiß gar nicht wie man da so schnell hingekommen ist ;). GlG, Nadine

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  2. Pusteblumenfrisur - wunderbar! Wir setzten uns gemeinsam an den Rhein auf ne Bank, beide mit Pusteblumenfrisur und alle anderen Bloggerinnen mit Pusteblumenfrisur setzen sich zu uns! Ein schönes Bild!

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  3. Da werde ich Wintermuffel ja fast wankelmütig...;-). Aber Schnee und Sonne...das hat was...LG Lotta.

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