8. Februar 2015

Frühjahrsputz!....Frühjahrsputz?

Aufgeräumt, der Superblog für alles was mit Ordnung, Sauberkeit und Organisation zu tun hat, hat zum Frühjahrsputz aufgerufen.



Tolle Sache das, aber....!
Kran entkalken, Spülmaschinenreinigungsprogramm, Backofen reinigen, Kühlschrank abtauen und säubern, alle Schränke ausräumen und auswischen und ordentlich wieder einräumen! Und das alles an einem Tag? Mit mir klappt das leider so nicht!
Ich fange hochmotiviert an, kruschtele mich durch zwei der Programmpunkte und dann verlässt mich die Lust und ich putze nur noch runde Ecken, um endlich fertig zu werden. Zurück bleibt ein Gefühl der Unzufriedenheit ob des nicht erreichten Plansolls!
Ich putze in homöopathischen Dosen! Immer eine Dreckecke und VIELLEICHT noch eine zweite. Eine Kruschtelschublade entrümpeln ODER den Kühlschrank auswaschen, Fenster putzen ODER Backofen reinigen.
Bei mir ist zwar nie alles sauber aber auch nie alles verschlampt.

Wichtig ist auch, Grundsätze, oder eine Routine zu haben. Fast jeden Abend verlasse ich die Küche sauber, d.h. die Spüle blitzt, die Kaffeemaschine ist gereinigt, die Ceranfelder und die Oberflächen sauber gewischt, denn ich hasse nichts mehr, als morgens tranig durch eine völlig vermatschte Küche zu wanken. Ausnahmen nur an Weihnachten und bei erhöhtem Gästeaufkommen.
Dadurch, dass die Küche klein ist, räume ich nach Gebrauch immer alles sofort wieder an seinen Platz, so dass ich nach dem Kochvorgang nur noch Spülen muss.
Der Rest wird 1 bis 2 mal wöchentlich erledigt.

Wie gesagt: Die Küche ist klein, so klein, dass ich keine Draufsicht fotografieren kann! Aber sie hat eine L-Form und eine Tür zum Flur und eine zum Wohnzimmer - und sogar noch eine Dritte, die nach draußen auf einen kleinen Treppenabsatz führt, vor dem ich meine Küchenkräuter ziehe.

Wir wohnen hier zur Miete und ich finde dass meine Vermieter ganz gut gewählt haben, was die Ausstattung angeht.



Die Spüle ist super, aber diese blöden Rillen gehen mir schon auf die Nerven. Sie sind einfach schwer zu reinigen. Diejenigen, die die gleiche haben, wissen wovon ich rede
Auf dem Fensterbrett befindet sich im Moment ein nicht sehr dekorativer Tulpenvortrieb in Glasvasen.
Die Kühlschrankfront musste von der eigentlichen Kühlschranktür gelöst werden, da nicht ordnungsgemäß eingebaut (die Scharniere wären früher oder später ausgerissen). Nicht dass ihr denkt, wir lassen unseren Kühlschrank offen stehen....!


Der Fußboden ist glaube ich noch original 70-er, aber durch die braune Farbe pflegeleicht und Dreck ist nicht gleich offensichtlich.
Einzig der Bauernschrank ist meiner. Ein Erbstück aus Tirol.
(Oben auf dem Schrank sammelt sich gerne Kruschtelkram an, der regelmäßig entclustert werden muss!)
Der kleine Tisch mit Stuhl steht im Sommer vor der Tür und ist mein Lieblingsplatz zum Kaffeetrinken!


Viel Platz für Deko ist auch nicht, aber das stört mich nicht weiter, in der Küche habe ich es gerne funktional und da ich viel koche und backe, brauche ich vor allem freie Arbeitsfläche!



Ich hoffe, euch hat der Rundumblick in meiner Küche ein bisschen gefallen. Ist nix dolles, aber erfüllt seinen Zweck!

Einen schönen Sonntag noch ihr Lieben!
Gros bisou
Sandra


Kommentare:

  1. Oh liebe Sandra, das kenne ich gut...nein, ich könnte auch nicht an einem Tag das ganze Haus putzen, da hätte ich gleich von Anfang an eine Bremse drin, die mich davon abhält, überhaupt anzufangen...;-). Was ist denn das für ein rote Maschine an deinem kleinen Tisch auf dem Fensterbrett? LG Lotta.

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    1. Die Bremse habe ich auch und sie leuchtet rot und blinkt!
      Das rote Ding ist ein etwas spacig geratener Sodasprudler. In Belgien gibt es Wasser nur in Plastikflaschen zu kaufen und da hab' ich das Ding meinen Schwiegereltern aus den Rippen gequatscht!
      Gros bisou
      Sandra

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  2. "Ist nix dolles, aber erfüllt seinen Zweck!"... Also, das kann ich von unserer Küche auch sagen, zumal sie nun in Drittgebrauch ist und nunmehr fünfzig Jahre auf dem Buckel hat. Völlig wurscht, so lange die Sachen funktionieren und sauber sind. Was dem Mann früher sein Porsche war, war der Hausfrau die Einbauküche. Ausnahmen gibt es, aber ich persönlich mag immer noch am liebsten Einrichtungen, die im laufe der Zeit "gewachsen" sind. Liebe Grüße.

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    1. So ist es! Und gewachsene Sachen sind mit einem durchs Leben gezogen und sind irgendwann nicht so einfach mehr austauschbar!
      Liebe Grüße
      Sandra

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  3. Liebe Sandra,

    deine Küche gefällt mir richtig gut!! Ein supergelungener Mix - der alte Schrank ist der Wahnsinn!! Auch wenn er nicht in die durchgestylte Bloggerwelt passt, es gibt einfach Dinge die müssen sein!! Bei uns sind es die Bilder ... ich hab einige alte Modezeichnungen, Buchseiten mit Vögeln, Karnevalsumzügen, die ich im Laufe der Zeit habe rahmen lassen ... die passen nicht zum Rest aber sie müssen einfach da sein! Ebenso wie das Leinwand-Bild vom Hundekind im Schlafzimmer ... ich mochte diese vierfarbigen Warhol-Bilder lange sehr, so dass mein Mann mir vor einigen Jahren eines vom Hundekind "gebastelt" hat ... ich hab übrigens nach meinem Netbook gegriffen und mich durch ein paar Blogs gelesen ;-)

    Ganz liebe Grüße,
    kroetinchen

    PS: ich bin natürlich (widerwillig) zur Arbeit gegangen und hab mich trotz Regen täglich mit dem Hundekind in die ungastliche Welt gequält. Umso schöner war es abends in dem großen Sessel!! ;-)

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    1. Ich glaube viele Blogger zeigen auch nur immer dieselben umdekorierten Ecken...! Eine Bahausung die etwas persönliches, gewachsenes ausstrahlt und bei dem man nicht schon wieder den gleichen Kerzenständer oder Stuhl sieht wie bei allen anderen, finde ich auch anziehend. Wobei mir diese Wohnblogs auch gut gefallen, keine Frage. Sie geben auf jeden Fall Inspiration und sind schön anzusehen!

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  4. Liebe Sandra,
    es sieht sehr einladend bei Dir aus, besonders der kleine Wandersitzplatz. In kleinen Küchen muss man eben ordentlicher sein (meine ist auch viel zu klein...), sonst geht nichts mehr. Die ganze Küche an einem Tag stöbern? Ich finde Deine Art viel humaner!
    Alles Liebe
    Deine Sarah

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    1. Dankeschön, es ist wiklich eher eine Arbeitsküche, als ein Aufenthaltsort! Die kleinen Küchen haben doch den Vorteil, dass man sie nicht zurümpeln kann!

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