4. April 2017

creadienstag - Ein Hochbeet bauen



Dieses Hochbeet haben wir uns letztes Jahr gebaut. Es hat zusammen keine hundert Euro gekostet und uns wahnsinnig viel Freude gemacht.
Wir haben sehr lehmigen Boden bei uns und deshalb ist ein Hochbeet sehr praktisch, da man es mit Kompost und Blumenerde füllen kann und sich das mühsame Umgraben erspart!

Man braucht vier verzinkte Keile, die in den Boden getrieben werden, vier Kanthölzer die man darin verschraubt und wir haben hier 6 Bretter à 180 cm x 16cm und 6 Bretter à 90 cm zugeschnitten. Wir haben das Hochbeet innen noch mit Folie ausgeschlagen, damit die Erde sich nicht durch die Ritzen davon macht.



Als Werkzeug benötigt man eine Bohrmaschine, 56 Edelstahl-Holzschrauben, einen Tacker und einen großen Hammer. Eine Wasserwaage ist auch ganz hilfreich.

Zunächt haben wir die Kanthölzer in die Keile gesteckt und mit je zwei Schrauben festgeschraubt.

Damit der Abstand stimmt, haben wir schon mal die Kanthölzer an je 2 kurze und 2 lange  Bretter geschraubt, um einen Rahmen zu erhalten. Diesen haben wir dann mit Hilfe des Hammers in den Boden getrieben. Mit der Wasserwaage haben wir kontrolliert, ob die Konstruktion gerade ist. Danach haben wir die übrigen Bretter angeschraubt. Dann muss man nur noch die  Folie zuschneiden, den Kasten von innen ausschlagen und festtackern.



Jetzt geht's ans Füllen: Zunächst habe ich grobes Material hineingelegt wie Zweige, Reste vom Baumschnitt etc. Darauf kam unser ganzer Biomüll, der sich so angesammelt hatte und zum Schluss eine ganze Menge Erde. Ich weiß leider nicht mehr wie viel es war - ich weiß nur noch: es war seeeehr viel!

Wie man auf dem Foto sieht, beginnt dieses Jahr mit Radieschen und Knoblauch, den ich in die Erde gesteckt habe, weil er schon so stark gekeimt hatte, dass man ihn nicht mehr essen konnte. (Das Gitter ist übrigens gegen die Katzen, die das Beet gerne als Klo misbrauchen :-( )

Letztes Jahr hatten wir reichlich Ertrag an Freiland-Salatgurken und ganz besonders an buntem Mangold (Bright Lights). Ich habe beides direkt ins Beet gesät und bis in den Oktober hinein geerntet!

Kapuziner-Kresse werde ich dieses Jahr nicht mehr säen, denn diese hat sich derartig breit gemacht, dass ich sie stark zurückschneiden musste.
Ansonsten hatte ich noch einen großen Strauch Borretsch (für Frankfurter Grüne Soße - und die blauen Blüten für den Salat), Möhren und rote Bete!




Dieses Jahr werden es wieder die Freiland-Salatgurken sein und selbstverständlich Mangold, desweiteren sind noch Erbsen in Planung! Ich freue mich schon!

Gros bisou ihr Lieben und einen schönen Frühling!
Sandra

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Kommentare:

  1. Hallo liebe Sandra,
    keine Ahnung, wo dein Kommentar abgeblieben ist... Meine verschwinden auch schon mal im Nirwana. Solche Hochbeete wollte ich auch mal bauen, hab' s dann aber sein lassen, weil das viel Fläche verschlingt. Das bisschen Gemüse, was ich gelegentlich anbaue, dafür nehme ich diese riesigen Maurerbottiche. Und wenn deren Dienste nicht mehr gebraucht werden, werden sie geleert, gesäubert und weggepackt. Für uns reicht das. Aber die Rücken-Luxus-Variante sind und bleiben Hochbeete. Liebe Grüße.

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    1. Das ist auch keine schlechte Idee! Habt ihr denn unten Löcher reingemacht? Das stelle ich mir mühsam vor...!

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    2. War überhaupt kein Problem: die kleinen Herren haben das bewaffnet mit einem Akkubohrer ganz schnell erledigt ;-))

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  2. So ein Hochbeet fände ich schon ungemein praktisch. Aber selbst dazu ist unser Gartenstreifen zu klein - es sei denn der Buchs fällt dem Buchsbaumzünsler zum Opfer. Dann wäre Platz (und auch ein Trost).
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Danke für den Tipp mit dem Gitter... das wird jetzt auch in meinem Garten einziehen... die Nachbars Katzen meinen alle mein Beet sei ihr klo!
    Grüße Sonnenblume

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    1. Gerne, gerne! Am besten du kaufst eins, das auch passt! Meine sind zusammen gestückelte Gitter, die den Gurken und Tomaten letztes Jahr als Rankhilfe gedient haben! Öhöm!
      Gros bisou

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  4. DOCH!!! Dein Hochbeet ist super!
    Schönen Tag für dich
    Elisabeth

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  5. Unsere Katzen gehen auch im Garten, verschonen aber alle Beete, auf die ich Kaffegrund verteile. Da wir einen Vollautomaten haben, kann ich den Restebehälter immer direkt ins Beet kippen. ;) Man muss nur aufpassen, dass man den Kaffeegrund - der ein guter Dünger ist - im Herbst durch guten Kompost neutralisiert, weil er den Boden sonst zu sauer wird.

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